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Neue, überarbeitete und erweiterte 2. Auflage, ergänzt mit Adressen von deutschsprachigen Anwälten im Ausland.

Dieses "Erste Hilfe Buch" richtet sich an alle Kreativen, die ihr geistiges Eigentum vor unkontrollierter Verwendung schützen wollen.  Bild "buchkl.jpg"
Hier finden Grafiker, Fotografen, Künstler und auch die schreibende Zunft viele Hinweise und Tipps, wie sie den Diebstahl geistigen Eigentums entdecken und dementsprechend reagieren können.

Das komprimierte Wissen auf 45 Seiten spart dem Leser eine Unzahl an Stunden der eigenen Recherche und Frustration, wenn etwas dann doch nicht so funktioniert wie er sich das vorgestellt hat.

Handfeste Praxiserfahrung mit vielen geprüften Adressen ist hier zu einem Nachschlagewerk für Notfälle zusammengetragen worden.

Der Autor ist als Fotograf in der gleichen Situation gewesen und musste handeln. Es wurden mehr Bilder illegal genutzt als verkauft. Diese desolate Einkommenssituation musste geändert werden. Und genau das hat er getan. Der Erfolg gab ihm Recht. 

Hier einige Beispiele:

  • Schadenersatzzahlung für vier über mehrere Jahre genutzte Ballonfotos: 

        mehrere tausend Euro
  • Schadenersatzzahlung für ein Nebelparderbild, genutzt durch eine britische Naturschutzorganisation:
        mehrere hundert Euro
  • Schadenersatzzahlung für ein Nebelparderbild, genutzt durch eine britische Seite über Leoparden:
        mehrere hundert Euro
  • Schadenersatzzahlung für ein Nebelparderbild, genutzt  durch einen österreichischen Katzenzüchter:
        mehrere hundert Euro

Viele weitere folgten und werden folgen.


Das kann mir nicht passieren werden viele denken, bis es dann doch passiert ist. Jemand hat ohne ihre Zustimmung eines ihrer Bilder verwendet.  
Da kann man sich geehrt fühlen, dass jemand das Bild so toll findet, dass er die rechtlichen Folgen riskiert. In vielen Fällen hätte er ja auch einfach mal fragen können, ob er das Bild für den oder einen anderen Zweck benutzen darf. Aber es wird ja leider einfach so genommen.

Der Autor war sprachlos, als ihm Mitte 2011 dank Google Bildersuche das wahre Ausmaß dieser Klauerei bewusst wurde. Eines seiner Bilder (Titelbild) wurde von National Geographic ordentlich lizenziert als Wallpaper zum Download zur Verfügung gestellt.
National Geographic hat ihn dafür bezahlt und damit war das ja in Ordnung. Leider haben aber viele nicht unterschieden zwischen dem lizenzgebührfreien free download (für die Verwendung als Hintergrundbild auf ihrem Rechner) und dem lizenzpflichtigen Wiedereinstellen ins Internet.

Dieses Bild fand sich in kürzester Zeit mehrere hundert mal im Internet wieder. Natürlich alle nicht bezahlt. Darunter sind Katzenzüchter die ihren Verkauf ankurbeln wollen, Downloadseiten die das Bild zum freien Download anbieten, private Homepages, Blogs, Reisebüros in Indien und Thailand usw.


"So geht es nicht weiter!" war die Reaktion.

Die Erstellung des Bildes hat einige tausend Euro gekostet (Flug, Modelgage, Hotel usw…) und so bekam der Autor die Kosten, geschweige denn einen Gewinn, nicht herein. Er fing an die Übeltäter anzuschreiben und ein faires Honorar zu fordern.

Die Reaktionen waren immer gleich. Entweder kam keine Antwort oder schroffe Ablehnung. Er fing an, sich entsprechende Anwälte zu suchen, um die Forderungen einzutreiben und war bisher damit sehr erfolgreich.

Um allen Betroffenen unnötiges Lehrgeld und vor allem Zeitaufwand zu ersparen, wurde eine Schritt-für-Schritt Anleitung mit entsprechenden Adressen und Tipps erstellt. Das ist natürlich keine Garantie dafür, dass sie ihre Forderungen erfolgreich eintreiben, aber es erhöht die Chance darauf doch erheblich. Im Moment liegen fundierte Erfahrungen für die Länder Deutschland, England und Österreich vor.

Hier noch ein Link zum Thema Warum Berufsfotografen nicht kostenlos arbeiten können